Die Wallfahrtskirche auf dem Armesberg bei schönem Frühlingswetter
Bei schönem Frühlingswetter zeigt sich die Wallfahrtskirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Armesberg von ihrer eindrucksvollsten Seite. Der Armesberg erhebt sich bis auf 731 Meter über Normalnull und ist ein markanter Basaltkegel im nördlichen Teil der Oberpfalz. Als ehemaliger Vulkanschlot ragt er deutlich aus der umgebenden Landschaft hervor und bietet eine weite Aussicht über das Fichtelgebirge und das Umland.
Auf seinem Gipfel steht die Kirche mit ihrem charakteristischen runden Baukörper. Die hell verputzten Mauern leuchten im Sonnenlicht, während sich darüber der kleine Turm mit Kreuz gegen den blauen Himmel abzeichnet. Das schlichte, aber kraftvolle Erscheinungsbild des Gotteshauses fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein. Gerade im Frühling, wenn die Bäume austreiben und die Wiesen wieder grün werden, entsteht eine besonders freundliche und zugleich feierliche Atmosphäre.
Die Geschichte des Wallfahrtsortes reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. In den Jahren 1677 und 1678 wurde auf dem Berg eine erste Kapelle errichtet. Die heutige Kirche entstand später. Der Bau begann im Jahr 1822 und die Weihe erfolgte 1836. Seitdem ist der Armesberg ein bedeutender Ort des Glaubens und der regionalen Wallfahrt. Ein Kreuzweg führt hinauf zur Kirche und unterstreicht die religiöse Bedeutung des Berges.
Wer an einem klaren Frühlingstag den Gipfel erreicht, spürt die besondere Verbindung von Natur, Geschichte und Spiritualität. Das Licht, die frische Luft und die weite Aussicht verleihen dem Ort eine ruhige und zugleich erhabene Stimmung. Die Kirche auf dem Armesberg ist damit nicht nur ein historisches Bauwerk, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für Pilger, Wanderer und Besucher, die hier oben einen Moment der Stille suchen.KircheArmesbergaussichtfrühlingwandern
Foto: Martin Zehrer
Ort: 95478 Godas
Upload: 2026-02-27