Auf diesem Foto ist der Regensburger Dom St. Peter zu sehen, teilweise eingerüstet als Teil umfangreicher Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten.
Der markante Südturm ist aktuell von einem Baugerüst umgeben - ein Plan, der voraussichtlich bis 2029 andauern wird, sogar über das 750-jährige Dombaujubiläum hinaus, wenn alles nach Plan verläuft. Die Restaurierungsarbeiten am Südturm dienen vor allem dazu, belastete Pfeiler und kunstvolle Fassadenelemente fachgerecht zu sichern und zu erneuern, damit das Wahrzeichen Regensburgs auch für kommende Generationen erhalten bleibt.
Der Regensburger Dom ist eine der bedeutendsten gotischen Kathedralen Deutschlands und zugleich die einzige gotische Kathedrale in Bayern. Seine Baugeschichte reicht zurück ins 13. Jahrhundert: Nach dem Brand des Vorgängerbaus begann 1275/76 der Neubau im gotischen Stil, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Die beeindruckenden Türme und Turmhelme, die heute das Stadtbild prägen, wurden erst zwischen 1859 und 1869 fertiggestellt.
Das Bauwerk zeichnet sich besonders durch seine hohe gotische Architektur, filigrane Steinmetzarbeit und farbenprächtige Glasfenster aus dem 13. und 14. Jahrhundert aus, die zu den wertvollsten mittelalterlichen Glasmalereien im deutschen Raum gehören.
Die Restaurierung des Doms ist ein fortlaufender Prozess:
seit Jahrzehnten wird das Gebäude regelmäßig gepflegt, gereinigt und instand gesetzt, da Witterung, Alter und Schadstoffe dem Kalkstein zusetzen. Die sogenannte Dombauhütte, eine spezialisierte Werkstatt für Steinmetze und Restauratoren, arbeitet nahezu ununterbrochen am Erhalt dieses einzigartigen Bauwerks - weshalb der Dom oft eingerüstet ist.RegensburgerdombaustellegerüstRenovierung
Foto: Martin Zehrer
Ort: 93047 Regensburg
Upload: 2026-03-10